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never stop playing // About You Pangea Festival

by grossstadtklein

„Hör nie auf zu Spielen“. Wer beim diesjährigen About You Pangea Festival dabei war, weiß nun, dass sich dahinter weniger ein Motto, mehr ein Mantra verbirgt. Denn neben der guten Musik und gutem Essen glich das Festival einer riesengroßen Spielwiese, nur darauf wartend, von groß und klein entdeckt zu werden.

Ankunft / Gelände / Versorgung

Meine Begleitung und ich kamen an unserem ersten Abend nach der Ankunft an der Küste von  Ribnitz-Damgarten aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit welch einer Mühe und mit wieviel Arbeit für 4 Tage mitten in einem kleinen Wäldchen an einem ehemaligen Flugplatz gefühlt eine kleine Stadt hochgezogen wurde! Mit allem, was dazu gehört. Und vielem, das man gar nicht erwarten würde. Besonders am ersten Abend haben wir uns vollkommen wie verzaubert gefühlt. Hier saß jedes Detail und der Alltag war in Sekundenschnelle vergessen. 

Direkt am Festivalgelände lagen die Campingplätze. Neben einem Platz speziell für Camper gab es ebenso einen Platz für Familien oder den klassischen Zeltcampingarea. Letztere nutzen wir und hatten so einen Fußweg von etwa knapp 5 Minuten zum Gelände. Selbstverständlich kann das Wasser mal knapp werden. Wenn einige von gut 20.000 Menschen morgens duschen möchten vor allem. Grundsätzlich war die gesamte Versorgung aus unserer Sicht alle Tage über jedoch einwandfrei.  Es gab viele Trinkwasserstellen, an denen man seine eigene Flasche auffüllen konnte insofern sie nicht aus Glas war. 


Vintage Wardrobe mit Leihsystem

In einer auf mehrere Themen ausgerichteter Vintage Wardrobe kurz vorm Eingang des Festivals haben wir uns mit ausgefallener Klamotte eingedeckt. Pro Stück für 5€ Pfand. Besonders mir geht es so, dass wenn ich nicht alltägliche Dinge erlebe, ich gerne auch fashiontechnisch in eine andere Rolle schlüpfe. Dementsprechend mal etwas trage, was ich im Alltag seltener aus dem Schrank holen würde. Und so empfinde ich die Möglichkeit, sich eine Klamotte leihen zu können als super willkommne Alternative zum Kaufen. Oder was sagt ihr zu dieser hammergeilen Jacke? (;

ich in bunter Vintage-Jacke auf dem Festivalgelände

Durch die erste Zusammenarbeit zwischen dem Onlineshop About You und dem Pangea-Festival ließen sich für den normalen Festivalbesucher an einigen Stellen bemerkenswerte Synergien feststellen. Beispielsweise durch gemeinsame Partner wie Goldeimer oder die Unicef Rücknahmestelle. Wo viele Menschen zusammenkommen und tagelang feiern, wird sich selbstverständlich Gedanken gemacht, wie sämtliche Zurückbleibsel schließlich verwertet werden, falls ihr mir folgen könnt 😉 Was des weiteren besonders in der Zeit um das Festival herum noch getan wird, um die Fläche und Veranstaltung zu erhalten, könnt ihr hier nachlesen.


Vanlife Area

Aufgrund meiner privaten Träume und Ziele für’s kommende Jahr hinsichtlich Familienzuwachs auf 4 Rädern (habt ihr kurz gedacht, ne;)) war für mich besonders die Vanlife Area super spannend. Hier traf ich auf viele Menschen, die sich ihren Traum bereits erfüllt haben. Und mir so wertvolle Tipps mit auf den Weg geben konnten. Außerdem traf ich auch auf Aussteller wie Paul Camper, mit denen ich mich zu gegebener Zeit sicher erneut austauschen werde. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, selbst mit anzupacken an alten Bullis, zu schrauben, zu malern oder wie ich eher passiv zu entdecken (: Großes Kino!


Musik an, Alltag aus 

Zum Wichtigsten nun, der Musik! Was hat mein Herz höher geschlagen, als ichzu Sean Koch tanzen durfte. Mit den Füßen im Sand. In den Sonnenuntergang. Das war mein persönliches Highlight. Fünf Stages von groß bis klein gab es insgesamt, jede in einem ganz eigenen Stil, gekürt mit Namen wie Station Endlos, Sandlandtis oder New Havn. Sich auf dem Gelände zurechtzufinden war übrigens nach dem ersten Tag ganz easy. Weitere musikalische Highlights waren für uns Jeremy Loops, der dem Publikum ganz schön eingeheizt hat (Karten für Hamburg im November gibt es übrigens aktuell!). Oder Olson, der sich mit seinem Mikrofon in der Hand mehr im Publikum als auf der Bühne aufgehalten hat. Auch gelohnt hat es sich, morgens um vier wieder aufzustehen, um zu The Glitz in den Sonnenaufgang hineinzutanzen. 


Food

Fürs leibliche Wohl hätte, zumindest für das meine, nicht besser gesorgt sein können. Von Käsespätzle über Dumplings bishin zu Pommes, Burger und Handbrot war alles dabei, so dass hier jeder auf seine leiblichen Kosten kommt.

Die Vormittage waren perfekt um sich von der vorherigen Tanznacht noch zu erholen. So zum Beispiel bei Workshops, Vorträgen oder auch BMX- und Wakeboardwettbewerben. Darüber hinaus war das Rahmenprogramm so umfangreich und vielseitig und voller Überraschungen. Ich würde also wetten, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Apropos Kosten, schon jetzt gibt es die Early Bird Tickets für kommendes Jahr. Sehen wir uns? (: 

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